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Algenresistenz: Widerstandsfähigkeit
gegen den Bewuchs durch einzellige Mikroorganismen. Es gibt keinen Putz und keine Farbe, die Algen- und / oder Pilzbefall dauerhaft unterbindet. Aber mit hochwertigen Beschichtungssystemen lässt er sich erheblich verzögern.
Alkalibeständig:
widerstandsfähig gegenüber alkalisch (basisch) reagierenden Stoffen wie z.B. Natronlauge, Kalilauge, Ammoniak, Calciumhydroxid (Ätzkalk), Wasserglas oder eine Aufschlämmung von Zement.
Dampfsperre:
eine dampfdichte Schicht, die verhindert, dass Wasserdampf in das dahinter liegende Bauteil gelangt.
Diffusionsoffen:
wasserdampfdurchlässig.
Energieausweis:
Der Energieausweis ist ein Dokument, das beurteilt, wie ein Gebäude energetisch zu bewerten ist. Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen der Energieausweise werden in Deutschland in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt, in Österreich durch das Energieausweis-Vorlage- Gesetz (EAVG). Diese Rechtsnormen sollen die EU-Richtlinie 2002/91/EG über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in nationales Recht umsetzen.
Energiebilanz:
Gegenüberstellung aller Energieströme eines Hauses: der Zuflüsse, beispielsweise durch Heizung, Sonneneinstrahlung etc., und der Abflüsse, beispielsweise durch Lüftung, Transmission etc.
Energiefluss:
Gesamtheit aus Zufuhr, Verbrauch und Verlust von Energie innerhalb eines geschlossenen Systems (z.B. eines Hauses).
Glasfasergewebe:
Gewebe aus Glasfiber. Glasfibern sind Fasern, die durch Ziehen, Schleudern und Blasen aus wieder aufgeschmolzenem Rohglas hergestellt werden.
Hydrophobierung:
Prozess, der einen Baustoff wasserabweisend macht.
Interner Wärmegewinn:
Gewinn von Wärme in der Wohnung, der nicht durch Heizung, sondern durch Kochen, Backen, Körperwärme etc. entsteht.
Kaliwasserglas:
Bindemittel von Silikatfarben und -putzen.
Kalkhydrat:
gelöschter, sprich mit Wasser in Verbindung gebrachter Kalk, der durch Brennen von Kalkstein hergestellt wird.
Kondensation:
Übergang eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen Zustand beim Unterschreiten der Kondensationstemperatur. Im Inneren von Räumen findet Kondensation statt, wenn die wasserdampfbeladene Luft Flächen oder Gegenstände berührt, deren Temperatur unter dem Taupunkt liegt. An Fenstern und Kacheln erkennt man die kleinen Wassertröpfchen sofort, an den Wänden erst später: in Form von Schimmel und Modergeruch.
K-Wert:
siehe U-Wert.
Luftfeuchtigkeit:
Luftfeuchtigkeit bezeichnet den Wasser bzw. Wasserdampfgehalt der Luft. Ist der Sättigungsgrad der Luft erreicht, spricht man von 100% Luftfeuchtigkeit. Luftfeuchtigkeit entsteht durch die Verdunstung von Wasser durch die Haut und an der Oberfläche von Zimmerpflanzen. Durch Kochen, Baden, Wäschetrocknen usw. Das Aufnahmevermögen der Luft hängt von der Lufttemperatur ab: je höher die Temperatur, desto mehr Wasser dampf kann die Luft binden. Sinkt die Temperatur zu stark ab, kondensiert der unsichtbare Wasserdampf: Es entstehen kleine Tröpfchen, sprich Kondenswasser.
Lüftungswärmeverlust:
der Verlust von Wärme in beheizten Räumen durch Öffnungen. Beabsichtigte Öffnungen: Fenster, Türen, Lüftungsschächte. Unbeabsichtigte Öffnungen: Fugen, Risse, Löcher.
Lüftungswärmebedarf:
Der Anteil an Heizwärme, die nötig ist, um den Lüftungswärmeverlust auszugleichen.
Monolithisches Mauerwerk:
Mauerwerk, das aus einer Steinschicht besteht.
Niedrigenergiehaus:
Ein nicht genau definierter Begriff. In der Praxis gilt ein Haus als Niedrigenergiehaus, wenn es mindestens 25% weniger Energie verbraucht, als die Wärmeschutzverordnung verlangt. Niedrigenergiehäuser brauchen eine gezeichnete Fassadendämmung, möglichst ohne Wärmebrücken.
Ökobilanzierung:
Eine Form der Produktanalyse. Sie berücksichtigt einerseits den energetischen wie stofflichen Ressourcenverbrauch bei der Rohstoffgewinnung, beim Transport, der Weiterverarbeitung, der Anwendung und Entsorgung. Andererseits fließen die Emissionen in Luft, Wasser und Boden, die Abfälle und Nebenprodukte mit in die Beurteilung ein. Das komplexe Bewertungsschema ist in der ISO 14040 festgelegt und eignet sich damit zum herstellerübergreifenden Produktvergleich.
Perimeterdämmung:
Perimeter ist der Fachbegriff für die erdberührten Wand- und Bodenbereiche eines Gebäudes. Die Perimeterdämmung ist die Wärmedämmung, die das Bauwerk im Bodenbereich von außen umschließt.
Polystyrol:
Entsteht durch Polymerisation aus Styrol. Styrol ist ungesättigter Kohlenwasserstoff. Polymerisation stellt eine chemische Reaktion dar, bei der ungesättigte niedermolekulare Verbindungen unter Auflösung der Mehrfachverbindungen ein Makromolekül bilden.
Primärenergie:
Bezeichnung der Energie, die in den natürlichen Energieträgern wie z.B.Kohle, Erdöl, Erdgas etc. steckt.
Steinwolle:
Spröde, kurze und dünne Gesteinsfasern, die durch Schmelzen und Zerblasen von Sedimentgesteinen, z.B. Kalkstein, Basalt und Tonschiefer, entstehen.
Thermografie:
Verfahren zum Sichtbarmachen von Wärmestrahlung.
Transmission:
Der Durchgang von Wärmeenergie, insbesondere durch die Außenbauteile eines Gebäudes.
Transmissionswärmeverlust:
Wärmeverluste von beheizten Räumen durch Wände, Fenster, Boden und Decke. Sie entstehen nicht wie die Lüftungswärmeverluste durch Öffnun gen, sondern aufgrund der Wärmeleitfähigkeit des Materials.
U-Wert:
Die neue, europaeinheitliche Bezeichnung für den k-Wert. Zwischen k-Wert und U-Wert besteht kein Unterschied. Es handelt sich um den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Bauteiles, z.B. der Wand oder des Daches. Je kleiner der U-Wert, desto besser die Dämmung.
Wärmebrücke:
Bezeichnung für Schwachstellen an den Außenbauteilen eines Gebäudes. Sie weisen eine geringere Wärmedämmung auf. Raum seitig liegt die Temperatur der Wand niedriger als an den an - deren Wandbereichen. An den Stellen mit niedriger Temperatur bildet sich Kondenswasser, und es entsteht Schimmel.
Wärmedurchgangskoeffizient:
Siehe U-Wert.
Wärmeleitfähigkeit:
Sie gibt an, wie viel Wärme durch ein bestimmtes Material dringt. Der Wert der Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffes gibt an, wie viel Wärme durch eine 1 m dicke Schicht dieses Baustoffs hindurchgeht, wenn der Temperaturunterschied zwischen beiden Seiten 1 Kelvin beträgt.
Wasserdampfdiffusion:
Die Wanderung von Wasserdampf durch Stoffe. Sie verläuft immer von Bereichen höheren Wasserdampfdrucks in Bereiche mit niedrigerem Druck.
Wirkungsgrad:
Bezeichnung des Verhältnisses von aufgewendeter Energie zu erzeugter Leistung. Beispiel: Eine Heizung mit hohem Wirkungsgrad benötigt weniger Energie als eine mit niedrigem, um die gleiche Heizleistung zu erzielen.
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